Sanierung

Sanierung

Bei der Sanierung von Unternehmen bleibt für Gegenmaßnahmen wenig Zeit. Deshalb liegt im ganzheitlichen Sanierungskonzept der Schwerpunkt eher auf den kurzfristigen Maßnahmen und der finanziellen Sanierung. 

Finanzierung als wesentliche Aufgabe
Finanzierung als wesentliche Aufgabe

Die Finanzierung des Unternehmens und die Beschaffung neuer Mittel, sei es von Innen oder von Außen, ist der Dreh- und Angelpunkt in der Sanierung. 

Es muss schnell gehen, denn es besteht eine permanente Pflicht zur sorgfältigen Beobachtung und fortlaufenden Prüfung der Voraussetzungen der Insolvenzauslösungstatbestände.

GmbH-Geschäftsführer bzw. Vorstände der AG sind grundsätzlich zur Sanierung ihres Unternehmens verpflichtet, gerade auch zur freien, außergerichtlichen Sanierung. Dabei sind der normative Anknüpfungspunkt die Regelungen der § 43 Abs. 1 GmbHG und § 92 Abs.2 AktG.

Man unterscheidet zwischen der übertragenden und erhaltenden Sanierung, je nachdem, ob der Rechtsträger des Unternehmens erhalten bleibt oder nicht.

Die Fortbestehens- und Fortführungsprognosen bekommen eine tragende Bedeutung bei der Beurteilung der Lage. Ein erfolgversprechendes, strukturiertes Sanierungskonzept bildet die Grundlage für die Beteiligung der finanzierenden Institutionen.